Ausstellung

Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur

Ausstellung M:AI Modern gedacht

Ausstellung
31. Oktober – 16. November 2018, Technisches Rathaus Bochum

M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW
Kuratoren: Peter Köddermann, Ursula Kleefisch-Jobst, Christine Kämmerer

Was wäre, wenn wir heute über neue Wohnformen, über die Stadt der Zukunft, über den modernen Menschen und die Gesellschaft, in der er lebt, nachdächten? Die Architektur könnte Ausdruck dieses Denkens sein! Die Ausstellung Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur stellt herausragende Bauwerke der 1950er bis 1970er Jahre in Deutschland vor. Sie sind Zeichen eines Aufbruchs von Architektur und Stadtplanung und zeigen, wie Architekten im 20. Jahrhundert sich die Zukunft vorgestellt haben. Das M:AI präsentiert Bauten wie das Uni-Klinikum Aachen, die Ruhr-Universität Bochum, die Neue Stadt Wulfen (Dorsten) und das ehemaligen Gebäude der WestLB in Dortmund. An ihnen werden Ideen, Funktionen und Prozesse erläutert, die nichts von ihrer Aktualität verloren haben.

Die Jahre zwischen 1950 und 1980 eröffneten Möglichkeiten für bauliche Experimente. Städtebauliche Strukturen wurden unter dem Schlagwort „Urbanität durch Dichte“ konzipiert. Das Wirtschaftswachstum und die Hoffnung auf eine durch Wissenschaft und Fortschritt geprägte Zukunft bildeten die Grundlage für die neuen Ideen und Ideale. Heute mögen die architektonischen Zeugen dieser Zeit fremd erscheinen, unbestreitbar bleiben ihre Alleinstellungsmerkmale – und mit ihnen der Versuch, Raum anders zu denken.

Gezeigt wird die Ausstellung in Kooperation mit der internationalen Konferenz der TU Dortmund „Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde“, die am 30. und 31. Oktober in Bochum stattfindet.

Mehr Informationen auf mai-nrw.de